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Billardkreide

Billardkreide wird auf die Pomeranze des Billardqueues aufgetragen, damit diese besser am Spielball haftet

Billardkreide
Foto: Duncan Noakes - Fotolia.com

Mit Billardkreide wird die Spitze des Billard-Queue eingekreidet. Das hat sicher jeder von Ihnen bereits gesehen, oder schon mal gemacht. Aber wo liegt der Sinn des Einkreidens und wie oft muß man die Pomeranze (so heißt die Spitze des Queue nämlich) eingekreidet werden? Das Einkreiden hat den Sinn, daß die Pomeranze beim Stoß besser am Spielball haften bleibt und nicht abrutscht. Professionelle Spieler kreiden vor jedem Stoß ein, das hat nicht nur den Effekt, daß sie so sicher sein können, bestens gegen das Abrutschen vorgesorgt zu haben, sondern hilft Ihnen beim Erhalten der Konzentration.
Billardkreide sind normalerweise in kleinen Würfeln mit einer Seitenlänge von ca. 2cm erhältlich, die mit Papier umwickelt sind. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben. Die gebräuchlichsten sind aber blau und grün. Während die blaue Billardkreide beim Pool-Billard und beim Karambol verwendet wird, nehmen die Snooker Spieler gerne die grüne Billardkreide.

Die grüne Billard-Kreide ist etwas feiner granuliert und hinterlässt viel weniger sichtbare Spuren auf dem grünen Billard-Tuch. Oft hört man den Begriff, die Kreide sei "fetter", als eine andere. Dies hat nichts mit dem Fettgehalt einer Billard-Kreide zu tun, da Billardkreiden keinen messbaren Fettgehalt haben, sondern bezeichnet vielmehr, wie stark die Kreide an den Billardbällen haften bleibt. Das Haftenbleiben ist übrigens ein kleiner Nachteil, den man aber durch Reinigen der Billardbälle schnell wieder beheben kann. Gerade beim Snooker mit seinen präzisen Stößen ist es notwendig die Bälle öfter während des Spiels zu reinigen.