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Vorausdenken beim Carambol

Um nach der erfolgreichen Karambolage den Ball so zu platzieren um auch die nächste Karambolge zu schaffen, ist etwas Vorausdenken nötig

Vorausdenken beim Carambol
Foto: christian ollier - Fotolia.com

Wer schon einmal Carambol gespielt hat, kennt das Problem: Die Bälle liegen günstig, Sie schaffen endlich eine erfolgreiche Karambolage, aber danach liegen die Bälle wieder so dermassen schlecht auf dem Tisch, dass ein Fehler unvermeidlich ist. Beim Gegenspieler scheinen aber die Bälle wie durch Zauberhand immer dort zu liegen, wo er Sie auch brauchen kann. Das hat nichts mit Zufall oder Glück zu tun, sondern kann durch etwas Übung und vor allem Vorausdenken erreicht werden. Zuerst ist der Weg des Spielballs bis zum zweiten Ball zu bestimmen.

Oft muss der Ball auf diesem Weg auch noch die Bande berühren. Wie muss der zweite Ball getroffen werden, damit der auch so umgelenkt wird, dass er den dritten Bll trifft? Wenn Sie diese Frage beantworten können, dann können Sie sich überlegen, wie Sie den Spielball mit dem Queue treffen müssen (hoch, tief, rechts, links, oder mittig). Als nächstes gilt es zu überlegen, in welche Richtung der Ball nach erfolgreicher Karambolage rollen soll, damit er in der Nähe der beiden anderen Bälle wieder zu liegen kommt. Mit welchem Kraftaufwand muss der Ball gespielt werden, damit die Karambolage zustande kommt, aber der Ball sich nicht zu weit von den beiden anderen Bällen entfernt.
Sie sehen, eine Unmenge von Fragen, die es zu beantworten gilt und die das Carambol erst so richtig spannend machen. Wenn Sie diese Fragen bereits beantworten können, dann müssen Sie nur mehr üben, um die Theorie auch in die Tat umzusetzen.