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Der Bock beim Billard spielen

Der Bock bildet beim Billard spielen das Gegenstück zum Griff. Der Bock ist verantwortlich für die Führung des Queue und muss einen sicheren Halt bieten.

offener Bock
Foto: arthurart - Fotolia.com

Während der Griff dazu da ist, das Queue zu halten und den Stoß durchzuführen, ist der Bock dazu da, dem Queue die notwendige Führung zu verleihen und dem Billard-Queue einen festen Halt zu geben. Dabei wird ein Rechtshänder immer die linke Hand nehmen, um einen Bock zu machen, der Linkshänder natürlich die rechte Hand. Wir werden im folgenden vorerst die zwei gängisten Bock-Varianten beschreiben, die einem Anfänger in fast jeder Spielsituation reichen werden: Der offene Bock und der geschlossene Bock.

  • Der offene Bock: Oft auch Bock ohne Fingerschlaufe genannt. Der Zeigefinger dient als Stütze, der Daumen dient als Führung. Das Queue wird mit den Fingern nicht umschlossen (ohne Fingerschlaufe). Das Queue liegt fest und sicher auf der Führung auf. Wird sehr oft beim "hohen Bock" angewandt, als bei Bällen, die nahe an der Bande oder nahe an anderen Bällen liegen.

 

geschlossener Bock
Foto: SeekAndEnjoy - Fotolia.com
  • Der geschlossene Bock: Beim geschlossenen Bock bilden der Daumen und der Zeigefinger eine Fingerschlaufe, welche das Queue umschließt und damit die notwendige Führung verleiht.

Die Bockhand liegt unverrückbar aber nicht verkrampft auf dem Billardtisch auf. Die Finger sind leicht gespreizt und sorgen auf diese Weise für eine größere Auflagefläche. Falls eine Fingerschlaufe verwendet wird (geschlossener Bock), dann darf diese nicht zu fest sein und muss ein reibungsloses durchlaufen des Billardqueue gewährleisten.